Projektarbeit

Infoabend „Mobbing in der Schule“

23.3.2017 Die Karl Rehbein Schule in Hanau öffnet ihre Türen für einen Abend „Mobbing – haben wir die Lösung selbst in der Hand?“ Gemeinsam mit einer betroffenen Mutter darf ich darstellen, welche Möglichkeiten es gibt, an sich selbst zu arbeiten, um Mobbing überflüssig zu machen.
Mal angenommen, die Bewertung von Täter und Opfer wird vorübergehend ausgeblendet, ergeben sich für das „Opfer“ ganz neue Handlungsmöglichkeiten. Eigene Verantwortung bedeutet eigenes Potenzial. Mit energetischen Coaching-Methoden kann jeder für sich Angriffsfläche reduzieren und so als „Opfer“ uninteressant werden.
Wie ernst das Thema Mobbing in der Schule genommen wird, zeigte sich durch den Besuch des Abends „von Eltern für Eltern“ durch die zuständigen Lehrer (Intervention bei Mobbing) sowie des Schulleiters persönlich. Im Fokus sollte ein konstruktives, faires und friedvolles Miteinander stehen, dazu kann jeder Einzelne beitragen!
„Die Idee von gesunder Schule muss weitergegeben und mit Leben erfüllt werden“, ruft Scheuermann seiner Kollegschaft zu. (Quelle: Teilzertifizierung der Karl-Rehbein-Schule als „Gesundheitsfördernde Schule“ http://www.karl-rehbein-gymnasium.de)
Das ist bereits mit einer Möglichkeit für solch einen Abend getan! Das schuleigene Leitbild „soziale Verantwortung und erfolgreiches Lernen“ wird dadurch mit Leben gefüllt.

Projekt „Mentaltraining“ an der KRS Hanau

4. Mai 2015
Heute geht’s los, ein Projekt mit knapp zwanzig Schülerinnen und Schülern am Hanauer Karl Rehbein Gymnasium: eine Woche lang kümmern wir uns um das Thema MENTALTRAINING. Neben der Formulierung von Zielen und deren Integration werden wir uns auch mit diversen Methoden beschäftigen: EFT oder, wenn es die Zeit zulässt, auch den E-Code. Dafür ist es nie zu früh! Ich bin sehr gespannt, welche Themen mitgebracht werden und freue mich auf die neugierigen, engagierten TeilnehmerInnen!

6. Mai 2015
Die unglaublich motivierten Teilnehmer überraschen mich aufs Neue… In dem „geschützten Raum“, den wir uns geschaffen haben („Alles, was hier gesprochen wird, bleibt auch hier.“), fassen die einzelnen Persönlichkeiten den Mut, sich zu öffnen und finden langsam Gefallen an persönlicher Entfaltung. Was für ein Genuss, dabei zuzusehen. <3

7. Mai
Gleich am Morgen werden wir interviewt…OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Eine offene und kooperative Gruppe: Das Mentaltraining hilft den KRS-Schülern
Negative Gefühle im Unterbewusstsein – jeder hat sie, aber kaum jemand weiß, wie man gegen sie ankämpft. Normalerweise muss für Mentaltraining viel Geld investiert werden, doch die ausgebildete Mentaltrainerin Inken Schwarz ermöglicht den Schülern in dem KRS-Projekt, den Weg in ein befreites und selbstbewusstes Leben.
Das Ziel des Mentaltrainings sei es, die Brücke zwischen Unterbewusstsein und Bewusstsein so zugänglich wie möglich zu gestalten, wie eine Schülerin berichtet. Hierbei geht es darum, das Unterbewusstsein von allen negativen Gedanken und Einflüssen zu befreien. Jene können nicht nur durch äußere Einwirkungen entstehen, sondern viel eher durch Unzufriedenheit mit sich selbst. Oft weiß man gar nicht, wie unzufrieden man ist, bis man sich öffnet und über seine zurückgehaltenen Gedanken spricht. Dies merken auch die Teilnehmer schon nach kürzester Zeit. Rund 70 Prozent in dem Kurs spüren schon eine deutliche Veränderung in ihrem Leben durch das Mentaltraining.  Man fühle sich befreit und sei von Grund auf positiver gestellt, außerdem lerne man, kleinere Probleme im Alltag auszublenden. Der Großteil der Teilnehmer hatte dieses Projekt als Erst-/ Zweitwahl gewählt. Deswegen sind alle motiviert und arbeiten konzentriert mit. Auch der einzige Junge, Matthias (16), fühlt sich wohl und hat keine Probleme mit der Überzahl des anderen Geschlechtes.
Inken Schwarz, die Kurse zum Mentaltraining hauptberuflich anbietet und eigentlich mit Erwachsenen in Einzelsitzungen arbeitet, merkt einen Unterschied. Die Schüler seien sehr offen und kooperativ und es habe sich bei ihnen noch nicht so viel „Mist“ angesammelt. Trotzdem sei sie das ein oder andere Mal schockiert gewesen, mit welchen Problemen sich die jungen Menschen schon beschäftigen müssten.
Ann-Kathrin Auth, Emma Betz, Jessamyn Schäfer (KRS), Foto: Betz/Schäfer (KRS)

8. Mai. Nach fünf Tagen sind alle randvoll mit Eindrücken, auch ich. Meine Begegnung mit diesen jungen Persönlichkeiten war eine Freude, sie haben Ziele formuliert, individuell überprüft, integriert, behindernde Glaubenssätze aufgespürt und aufgelöst. Gegen den Stress, der sich in den verschiedensten Situationen zeigt, haben wir mit EFT geklopft. Neben dem Kennenlernen von weiteren Methoden wie EMDR oder Familien- bzw. Systemisches Aufstellen (hier: Berufe aufstellen) wurde fleißig „geankert“ (aus dem NLP), sowohl die Erreichung des Ziels als auch Ressourcen auf dem Weg dorthin. Immer mit dem Fokus darauf, es auch alleine im „Selbstcoaching“ durchführen zu können. Eine wunderbare Woche!

Bericht über unser Projekt auf der KRS Homepage:

Den Dreck aus dem Kopf waschen… Mentaltraining: Wie man sich von negativen Gedanken und Einflüssen befreien kann